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 | Mit Carvedkite 40m hoch, 280m weit, 60s Airtime |
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Es war Sonntag der 26. März 2006. Wir wollten, nach 7 Jahren Unterbruch, wieder einmal Snowkiten gehen. Die letzten 6 Winter verbrachten wir immer im Süden zum Wasserkiten!
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Wir stiegen also in Adelboden in die Gondel, um später auf dem Hahnenmoospass zu kiten. Südwest Wind war angesagt. Auf 2000m angekommen, stellten wir mit erstaunen fest, dass es quasi windstill war. Keine Panik, mit dem nächsten Lift erreichten wir nur Minuten später Metschstand auf ca. 2300m. Herrlich, ca. 10 Knoten Südwest Wind bliess konstant den Hang hinauf!
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Kurz darauf waren Franco und Adi mit 9m2 und 12m2 unterwegs, zogen vorsichtig und mit Respekt ihre Linien unterhalb dem Grat! Ich launchte meine 14er CARVED Unit , schnallte mein Snowboard an und gab gas. Mit ziemlich Druck im Schirm und voll angeedged im weichen Sulzschnee, vergas ich anscheinend, dass ich mich nicht wie gewohnt im Wasser, sondern im Hochgebirge befand! DANN PASSIERTE ES!
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In höchster Euphorie zog ich den Schirm nach hinten und hob ab!! Nach ca. 5 Sekunden hatte ich bereits eine Höhe von ca. 10m. "Das gibt`s doch nicht, ich träume!!! Der Wind muss mich doch an den Hang zuück blasen." Aber nein, DAS GEGENTEIL PASSIERTE! Ich begann rückwärts den Hang hinunter zu fliegen. Da der Hang ziemlich steil war, wurde die Distanz zum Boden immer mehr.
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"Wenn ich nichts unternehme, lande ich in 20 Minuten in der Lenk unten", war mein nächster Geistesblitz. Langsam zog ich den Schirm nach rechts, aber gegen meine Erwartungen stieg ich höher und höher auf ca. 40m. "Das kann nicht sein .... Ich depowerte meinen Kite! Schschssssssss.... das Rauschen wurde lauter und lauter. Ich gewann enorm an Geschwindigkeit und konnte so etwas Höhe vernichten, musste aber den Schirm wieder anpowern, weil ich Angst hatte, der Schirm würde kollabieren! Nun zog ich ganz langsam nach links und ich flog kontinuierlich in ca. 25m Höhe langsam sinkend dem Hang entlang. Endlich kam der Boden in familiäre Nähe.
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15m, 10m, 5m,2m ... Mit so höher seitlicher Geschwindigkeit konnte ich nicht landen und lenkte den Schirm zum bremsen leicht nach rechts. Was passierte.. ich verlor an Geschwindigkeit, schoss aber wieder auf über 10m Höhe. Wieder lenkte ich den Schirm nach links. Der Boden näherte sich erneut... Schirm nach rechts und ich schlug recht sanft auf dem einzigen schneefreien Fleck auf. HUFF, ICH LEBE NOCH! Hier unten war es komplett windstill.
Sofort telefonierte ich Franco und liess ihn wissen, das alles in Ordnung ist. Kurz später traf Adi bei mir ein und schien erleichtert, mich lebendig zu sehen! Sofort packten wir zusammen und feierten ausgelassen in der Wunderbar im Geils. PROST! Das war das Snowkite Erlebnis der unwissenden Wasserkiter. Wir hatten das Gebiet völlig unterschätzt!!
Hang loose Mänu
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